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Duales Studium Wirtschaftsinformatik

»Im KI-Team finde ich es besonders spannend«, Erik, Dualer Student im Studiengang Wirtschaftsinformatik mit dem Praxispartner Intershop

Erik Wiebecke (19) hat im Oktober letzten Jahres sein duales Studium der Wirtschaftsinformatik an der Dualen Hochschule Gera begonnen. Als Praxispartner hat er sich das international tätige E-Commerce-Unternehmen Intershop mit Hauptsitz in Jena ausgesucht.

Junger Mann sitzt vor einem Fenster, hinter ihm ist eine Beachflag mit der Aufschrift "Intershop" aufgestellt
Erik absolviert ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik mit dem Praxispartner Intershop. (Foto: JenaWirtschaft/Intershop)

Erik, warum hast du dich für ein duales Studium entschieden?

Nach dem Abitur war für mich klar, dass ich studieren möchte. Ich habe mich dann vor allem online, mittels Social Media, Videos und Erfahrungsberichten, über verschiedene Studienmöglichkeiten informiert. Dabei habe ich geschaut, was zu mir passen könnte und was mich wirklich interessiert. Ein Freund von mir studierte bereits Wirtschaftsinformatik in Gera und hat mir davon erzählt. So bin ich auf dieses Studienfach aufmerksam geworden.

Die Kombination aus Theorie und Praxis, wie sie das duale Studium bietet, hat mich besonders angesprochen. Mir gefällt, dass ich mein Wissen direkt im Unternehmen, in meinem Fall bei Intershop, anwenden und Teil eines Teams sein kann. Außerdem finde ich es spannend, dass das Studium sowohl wirtschaftliche als auch informatische Inhalte vermittelt. Da ich mich schon in der Schule für Informatik begeistert habe, war das für mich die perfekte Mischung.

Wie bist du auf Intershop als Praxispartner aufmerksam geworden?

Das lief tatsächlich über persönliche Kontakte. Intershop war mir natürlich schon ein Begriff, damals noch als „Intershop Tower“. Ein Bekannter von mir arbeitete dort und hat den Kontakt hergestellt. Nach einem Vorstellungsgespräch und einer Kennenlernrunde hatte ich einen sehr positiven Eindruck vom Unternehmen. Die Entscheidung für Intershop fiel mir dann ziemlich leicht, und so bin ich schließlich dort gelandet.

Welche Voraussetzungen sollte man für dieses duale Studium mitbringen?

Zunächst ist das Abitur eine grundlegende Voraussetzung für die Aufnahme in dieses duale Studium. Es ist von Vorteil, wenn man bereits in der Schule Informatik belegt hat. Auch gute Mathematik-Kenntnisse sind wichtig. Wer sich für Wirtschaftsinformatik interessiert, sollte idealerweise auch Fächer wie Wirtschaftsrecht oder vergleichbare wirtschaftliche Grundlagen belegt haben. Im Allgemeinen hilft ein ausgeprägtes Interesse an Computern, Geschäftsprozessen und Informationsverarbeitung sehr weiter.

Wie läuft das duale Studium ab?

Das Studium ist so aufgebaut, dass sich in der Regel alle drei Monate Praxis- und Theoriephasen abwechseln. Zu Beginn lernt man das Unternehmen und das Team kennen, bevor die erste Theoriephase an der Hochschule startet.

Bisher war ich in zwei Teams im Unternehmen tätig. Es besteht auch die Möglichkeit, in andere Abteilungen wie zum Beispiel das Marketing hineinzuschnuppern. Wenn man Interesse an einem bestimmten Team hat, lässt sich das meistens organisieren.

 

Welche Produkte oder Dienstleistungen werden bei Intershop hergestellt oder vermarktet?

Intershop ist ein E-Commerce-Unternehmen, das für andere Firmen Softwarelösungen und B2B-Plattformen entwickelt, zum Beispiel für Online-Shops. Darüber hinaus bietet Intershop weitere Dienstleistungen an, wie etwa den neuen Intershop Copilot, ein KI-basierter Agent, der beispielsweise die Suchfunktion von Online-Shops optimiert. Das Unternehmen ist also sehr vielseitig aufgestellt, mit einem klaren Schwerpunkt im B2B-Bereich, aber auch einige B2C-Lösungen gehören zum Portfolio.

Drei junge Männer schauen auf einen Computerbildschirm
Auch im dualen Studium wechseln sich Theorie- und Praxisphasen regelmäßig ab. (Foto: JenaWirtschaft/Intershop)

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus und welche Aufgaben übernimmst du?

Ich starte meist gegen sieben Uhr in den Tag. Die Arbeitszeiten können wir uns flexibel legen. Aktuell arbeite ich im KI-Team, was ich besonders spannend finde, da Künstliche Intelligenz momentan überall präsent ist und enormes Zukunftspotenzial bietet. Grundsätzlich unterstütze ich dabei, Prozesse zu optimieren, zum Beispiel durch digitale Dokumentation. Außerdem übernehme ich zunehmend eigenständige Aufgaben.

Im Studium sind während der Praxisphasen auch mehrere Projektarbeiten vorgesehen, bei denen man konkrete Aufgabenstellungen aus dem Unternehmen bearbeitet und so echten Mehrwert liefert. Die Projektarbeit ist also eine Art schulische Leistung mit praktischem Bezug. Zu Beginn habe ich mich vor allem mit der Dokumentation und Optimierung von Unternehmensprozessen beschäftigt. Dafür habe ich bestehende Abläufe analysiert, dokumentiert und Interviews geführt. In der nächsten Praxisphase steht eine neue Projektarbeit an, diesmal mit Fokus auf Künstliche Intelligenz. Meine Aufgabe wird es sein, einen KI-Agenten zu konzipieren und so weiterzuentwickeln, dass er sich nahtlos in die bestehenden Systeme integrieren lässt. Darauf freue ich mich schon sehr, weil ich dadurch noch tiefer in das Thema KI einsteigen und an spannenden Projekten mitarbeiten kann.

Welche Aufgaben machen dir bisher am meisten Spaß?

Ich finde es toll, wenn man nach ein oder zwei Tagen, in denen man an etwas gearbeitet hat, eine Lösung für ein Problem findet. Auch die Team-Meetings finde ich immer sehr spannend.  Den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen, das gemeinsame Diskutieren über den aktuellen Stand und neue Projekte finde ich sehr bereichernd.

Drei männliche Personen von hinten, die auf einen PC-Bildschirm schauen
Das gemeinsame Lösen von Problemen gehört zum Alltag im dualen Studium. (Foto: JenaWirtschaft/Intershop)

Welche Herausforderungen gab es in deinem dualen Studium? Wie bist du damit umgegangen?

Manchmal arbeitet man ein oder zwei Tage an einem Problem und findet einfach nicht die Ursache für einen kleinen Fehler. Das Erfolgserlebnis ist dann umso größer, wenn man die Lösung endlich entdeckt. Im dualen Studium ist es wichtig, sich immer wieder selbst zu motivieren, denn anders als beim Hausbau, wo man am Ende das fertige Haus sieht, muss man sich seine Erfolgserlebnisse oft selbst schaffen. Das erfordert eine gute Organisation, gerade weil man in drei Jahren sowohl studiert als auch arbeitet. Ich hatte mir das anfangs stressiger vorgestellt, aber mit Intershop als Partner, der einen wirklich unterstützt, ist das gut machbar.

Wie gut sind die Übernahmechancen bei Intershop?

Die Übernahmechancen bei Intershop sind ausgezeichnet. Generell sind die Aussichten nach einem dualen Studium sehr gut, da Unternehmen selten jemanden drei Jahre lang ausbilden und dann nicht übernehmen. Gerade bei Intershop gibt es viele Möglichkeiten, langfristig im Unternehmen Fuß zu fassen.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten hast du im Bereich Wirtschaftsinformatik? Wo könntest du mit deinem Abschluss arbeiten?

Das Schöne an Wirtschaftsinformatik ist die Vielseitigkeit. Man kann sowohl in die Softwareentwicklung gehen als auch ins Projektmanagement, wo man als Schnittstelle zwischen IT und Geschäftsleitung agiert. Auch Bereiche wie Vertrieb, Marketing oder Controlling stehen offen. Diese Flexibilität finde ich besonders spannend, weil ich mich so je nach Interesse spezialisieren kann.

Gibt es schon eine Tendenz, in welche Richtung du dich entwickeln möchtest?

Ich finde die Softwareentwicklung sehr spannend, kann mir aber auch gut vorstellen, das Projektmanagement näher kennenzulernen. Auch Marketing und Controlling interessieren mich. Eine endgültige Richtung habe ich noch nicht festgelegt – ich bin da offen.

Welche Momente waren bisher die schönsten in deinem dualen Studium?

Ein besonderer Moment war definitiv, als ich meine erste Projektarbeit nach monatelanger Arbeit und vielen Gesprächen endlich abgeben konnte. Auch die Team-Events, wie zum Beispiel die Weihnachtsfeier, sind immer tolle Erlebnisse. Insgesamt schätze ich die offene und herzliche Unternehmenskultur sehr. Man findet immer ein offenes Ohr und Unterstützung, egal an wen man sich wendet.

 

Warum würdest du ein duales Studium weiterempfehlen?

Ein großer Vorteil ist, dass man schon während des Studiums ein Gehalt bekommt. Noch wichtiger finde ich aber, dass man das Unternehmen wirklich kennenlernt. Man ist von Anfang an Teil des Teams, kennt die Abläufe und hat dadurch sehr gute Übernahmechancen. Nach drei Jahren ist man bestens eingearbeitet und ein wertvolles Mitglied des Unternehmens.

Junger Mann sitzt auf einer Treppe vor einer blauen Wand mit einem Spruch darauf
Die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Wirtschaftsinformatik sind vielfältig. (Foto: JenaWirtschaft/Intershop)

Wo kommt man im Alltag so mit deinem Beruf in Kontakt?

Im Alltag begegnet man Wirtschaftsinformatikern meist indirekt – zum Beispiel, wenn man Apps nutzt oder in Online-Shops unterwegs ist. Hinter diesen Anwendungen stehen oft Teams aus Wirtschaftsinformatikern, die die Systeme entwickeln und betreuen. Wer also zum Beispiel in einem Online-Shop einkauft, nutzt möglicherweise eine Lösung, an der Intershop beteiligt war.

Was würdest du jemandem raten, der überlegt, ein duales Studium zu beginnen? Gibt es Dinge, die du gerne vorher gewusst hättest?

Man sollte sich gut selbst organisieren können, denn es gibt keine klassischen Semesterferien, in denen man Inhalte nachholen kann. Es ist wichtig, kontinuierlich am Ball zu bleiben. Ich kann ein duales Studium aber jedem empfehlen: Man verdient schon Geld, muss nicht nebenbei jobben, lernt viele Leute kennen und hat ein Unternehmen im Rücken. Für mich war es die richtige Entscheidung.

Was gefällt dir besonders gut am Arbeiten und Leben hier in Jena?

Jena ist eine wunderschöne Stadt – nicht zu groß, nicht zu klein, sehr grün und mit tollen Verkehrsanbindungen. Ich bin schnell mit dem Zug hier und auch zu Fuß zügig im Unternehmen. Es gibt viele Möglichkeiten, mittags essen zu gehen, und ein breites kulturelles Angebot. Ich fühle mich hier rundum wohl.


Ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik bietet dir die perfekte Mischung aus Theorie und Praxis: Du lernst nicht nur spannende Inhalte aus Wirtschaft und IT, sondern kannst dein Wissen direkt im Unternehmen anwenden, sammelst wertvolle Berufserfahrung und bist nach dem Abschluss bei Arbeitgebern sehr gefragt. Dazu verdienst du schon während des Studiums Geld, bist Teil eines Teams und hast hervorragende Übernahme- und Entwicklungschancen, ideal für alle mit analytischem Denkvermögen, die früh Verantwortung übernehmen und mitgestalten wollen.

Daten und Fakten zum dualen Studium:

  • Dauer: 3 Jahre (6 Semester)
  • Beginn: Jährlich zum 1. Oktober
  • Kosten und/oder Gehalt: 
    • Keine Studiengebühren für EU/EWR-Studierende; es fällt lediglich ein Semesterbeitrag von 72 € pro Semester an
    • Monatliche Vergütung durch den Praxispartner: mindestens 671 €, im Durchschnitt ca. 1.088 € pro Monat (Stand 2023)
    • Für Nicht-EU/EWR-Studierende: zusätzliche Servicegebühr von 500 € pro Semester
  • Voraussetzungen:
    • Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife
    • Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner (z.B. Intershop)
    • Bewerbung erfolgt direkt beim Praxispartner; nach Vertragsabschluss prüft die Hochschule die weiteren Voraussetzungen
  • Alternative Ausbildungsberufe:
    • Fachinformatiker/in (Anwendungsentwicklung oder Systemintegration)
    • IT-Systemkaufmann/-frau
    • Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement
  • Alternative Studiengänge:
    • Informatik (reine IT-Ausbildung ohne BWL-Anteil)
    • Betriebswirtschaftslehre (BWL) (wirtschaftlicher Fokus ohne IT-Schwerpunkt)
    • Verwaltungsinformatik (spezieller Fokus auf IT in der öffentlichen Verwaltung)
    • Wirtschaftsmathematik (stärker mathematisch-analytisch ausgerichtet)
  • Weiterbildungsmöglichkeiten:
    • Masterstudium (z. B. Wirtschaftsinformatik, Informatik, BWL, IT-Management)
    • Zertifikatslehrgänge (z. B. IT-Sicherheitsbeauftragter, Datenschutzbeauftragter nach BSI-Standards)
    • IHK-Externenprüfung zum/zur Fachinformatiker/in nach mindestens drei erfolgreichen Semestern möglich

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