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Duales Studium Praktische Informatik

»Programmieren ist für mich ein kreatives Handwerk«, Tim, Dualer Student in Praktischer Informatik mit dem Praxispartner dotSource

Tim Dreikorn absolviert seit 2023 ein duales Studium in Praktischer Informatik bei dotSource in Jena. Seit 2006 begleitet die Digitalagentur dotSource Unternehmen auf dem Weg zur digitalen Exzellenz – mit partnerschaftlicher Beratung, effizienten KI-Systemen und skalierbaren Lösungen. Im Interview erzählt er, warum er sich für diesen Weg entschieden hat, welche Herausforderungen und Chancen ihn erwarten und warum er das Studium jedem weiterempfehlen würde.

Junger Mann sitzt auf grünem Sessel mit verschränkten Armen
Duales Studium Praktische Informatik in Jena: Theorie und Praxis von Anfang an verbunden (Foto: JenaWirtschaft/dotSource)

Warum hast du dich für ein duales Studium entschieden und nicht für ein klassisches Studium?

Ich hatte nach dem Abi ehrlich gesagt eine gewisse „Schulbank-Müdigkeit“. Nach all den Jahren Theorie wollte ich unbedingt etwas machen, das mehr Praxisbezug hat. Das duale Studium war dafür die perfekte Lösung. Heute kann ich sagen: es hat sich absolut bewährt. Die Praxisphasen machen mir oft sogar mehr Spaß als die Theorie, weil man wirklich etwas anwendet und gestaltet.

 

Wie bist du auf dotSource aufmerksam geworden?

Vor allem durch Berufsmessen. Meine Mutter und ich waren auf vielen unterwegs, und dort war dotSource eigentlich immer präsent. Das Unternehmen hat auf mich einen modernen und zukunftsorientierten Eindruck gemacht – genau das, was man von einer Digitalagentur erwartet. Auch durch andere Angebote, wie Schülerpraktika oder Bootcamps kommt man immer wieder in Kontakt mit dotSource. Und so war die Bewerbung für mich naheliegend.

Welche Voraussetzungen sollte man für das duale Studium in Praktischer Informatik mitbringen?

Formal braucht man natürlich das Abitur. Viel wichtiger ist aber eine klare Intention. Man sollte wissen, warum man das Studium macht. Für mich war es die Begeisterung fürs Programmieren. Diese Motivation hilft gerade in Lernphasen, die vielleicht mal anstrengender sind.

Wie läuft dein duales Studium ab?

Das duale Studium in Praktischer Informatik dauert drei Jahre, also sechs Semester. Ich studiere an der Dualen Hochschule Gera (DHGE). Dort wechseln sich Theorie- und Praxisblöcke ab, nicht im Wochenrhythmus, sondern in längeren Abschnitten. Das ist super, weil man so in Projekten wirklich etwas aufbauen kann. In den Theoriephasen lernen wir die Grundlagen, wie wissenschaftliches Arbeiten, Prozessanalyse und alles, was man für die Entwicklung braucht. Und in den Praxisphasen wenden wir das Wissen direkt in Projekten an, die auch einen Mehrwert für das Unternehmen haben.

Was macht dotSource eigentlich?

dotSource ist eine Digitalagentur mit sehr breitem Spektrum. Wir begleiten Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation – von der Strategie bis zur Umsetzung. Ich selbst arbeite in der Salesforce-Abteilung. Dort entwickeln wir Lösungen wie Webshops, ERP-Systeme oder Order-Management-Systeme, je nach Kundenbedarf.

 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Der Großteil findet am Computer statt. Für manche klingt das langweilig, für mich ist es genau das, was ich mag. Ich sehe den Rechner als Schnittstelle zu einer größeren Welt. Meine Aufgaben sind vielfältig: neue Technologien ausprobieren, Forschungsarbeiten, aber auch ganz konkret neue Funktionen für Kunden umsetzen, die den Endnutzern Freude bereiten.

Junger Mann steht mit verschränkten Armen vor bunt gestalteter Wand
Praktische Informatik studieren bedeutet, kreative Lösungen zu entwickeln und IT-Herausforderungen zu meistern. (Foto: JenaWirtschaft/dotSource)

Welche Aufgaben machen dir am meisten Spaß?

Eindeutig das Programmieren. Es ist für mich eine Mischung aus etwas kunstvollem und etwas klar definierten: kreativ, aber gleichzeitig sehr präzise. Man entwirft Lösungen, schreibt Algorithmen, erschafft etwas Neues. Viele Professoren sagen, Programmieren sei ein Handwerk und das trifft es meiner Meinung nach perfekt.

Gab es bisher auch Herausforderungen?

Ja, vor allem die Prüfungswochen. Da kommen oft drei bis fünf Prüfungen in kurzer Zeit. Mein Tipp: sich mit Kommilitonen zusammenschließen. Gemeinsam lernen, Materialien austauschen und sich gegenseitig motivieren macht vieles leichter. Kameradschaft ist hier wirklich der Schlüssel.

Wie gut sind die Übernahmechancen nach dem Studium?

Sehr gut. Die Unternehmen investieren viel in uns und profitieren davon, dass wir nach drei Jahren schon eingearbeitet sind. Und wir selbst müssen uns nicht neu bewerben und sind schon mit dem Alltag in der Firma vertraut. In den allermeisten Fällen ist die Übernahme das Ziel.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es mit dem Abschluss?

Sehr viele. Als Softwareentwickler kann man zum Beispiel ins Frontend, ins Backend oder Full Stack gehen. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Software wird in allen Branchen gebraucht – vom eCommerce bis zur Fertigungsindustrie. Das heißt, man ist extrem flexibel und hat sehr gute Zukunftsaussichten.

Junger Mann sitzt mit Laptop auf dem Schoß
Mit einem dualen Studium in Jena eröffnen sich vielfältige Karrierechancen in der Informatik und IT-Branche. (Foto: JenaWirtschaft/dotSource)

Hast du schon eine Tendenz, wohin es für dich geht?

Ich möchte auf jeden Fall in der Softwareentwicklung bleiben, weil das im Grunde genau das ist, was ich mir schon von klein auf vorgestellt habe. Welche Spezialisierung es genau wird, kann ich noch nicht sagen. Aber bei dotSource gibt es so viele Möglichkeiten, dass ich mich auch innerhalb des Unternehmens weiterentwickeln kann.

 

Was waren bisher deine schönsten Momente in deinem dualen Studium?

Auf persönlicher Ebene ganz klar die Freundschaften, die durch die Anwesenheitspflicht in den Theoriephasen entstanden sind. Das Studium hat dadurch ein bisschen Schulklassen-Charakter und neue Freundschaften sind innerhalb und außerhalb der Firma leicht zu knüpfen. Fachlich war es ein Highlight, in Wahlpflichtfächern wie „Mobile Anwendungen“ Theorie anzuwenden und sich noch einmal zu spezialisieren. So konnte ich zum Beispiel eine eigene App programmieren, was ich sehr cool fand.

Warum würdest du dein Studium weiterempfehlen?

Weil man finanziell unabhängig ist – man kann problemlos ohne Nebenjob über die Runden kommen – und weil man unglaublich viel Praxiserfahrung sammelt. In nur zwei Jahren habe ich schon mehr über den Beruf des Softwareentwicklers gelernt, als es in einem klassischen Studium möglich gewesen wäre.

Bekommt man im Alltag Berührungspunkte mit deinem Beruf?

Absolut. Immer wenn man digital mit einem Kunden interagiert – sei es ein Onlineshop, ein Bestellsystem oder eine App – steckt Arbeit von Entwicklern wie uns dahinter. Idealerweise merkt der Nutzer davon nichts, weil alles reibungslos läuft.

Was würdest du jemandem raten, der über ein duales Studium nachdenkt?

Man sollte sich darauf einstellen, dass es kein Spaziergang ist. Der Stoff ist manchmal sehr geballt und es fühlt sich eher wie ein „Studium plus“ an. Man braucht also Durchhaltevermögen und Motivation. Aber wenn man diese Intention mitbringt, lohnt es sich definitiv.

Woher kommst du eigentlich und wie gefällt dir Jena?

Ich bin in Jena geboren, habe aber den Großteil meiner Kindheit in Kahla verbracht. Heute pendle ich zwischen dort, einer WG in Gera und meiner Arbeit in Jena. Besonders an Jena gefällt mir die Mischung: Es hat die Vorteile einer Großstadt, wie gute Infrastruktur, Kultur und innovative Unternehmen, aber gleichzeitig auch viele ruhige, idyllische Ecken. Für mich ist das die perfekte Größe.


Ein duales Studium in Praktischer Informatik verbindet fundiertes theoretisches Wissen mit wertvoller Praxiserfahrung. Studierende lernen nicht nur die Grundlagen der Softwareentwicklung, sondern setzen diese auch direkt in realen Projekten um – und sammeln so schon während des Studiums Berufserfahrung. Das verschafft ihnen beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sichere Übernahmemöglichkeiten und eine große Flexibilität bei der späteren Spezialisierung. Wer Freude am Programmieren hat, Kreativität mit analytischem Denken verbinden möchte und Lust hat, die digitale Zukunft aktiv mitzugestalten, für den ist das duale Studium Praktische Informatik eine hervorragende Wahl.

Daten und Fakten zum dualen Studium in Praktischer Informatik:

  • Dauer: 3 Jahre (6 Semester)
  • Beginn: Jährlich zum 01. Oktober
  • Voraussetzungen:
    • Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife
    • Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner (z.B. dotSource)
    • Bewerbung erfolgt direkt beim Praxispartner; nach Vertragsabschluss prüft die Hochschule die weiteren Voraussetzungen
  • Kosten und/oder Gehalt:
    • Semesterbeitrag: 293,80 € (wird i.d.R. vom Praxispartner übernommen)
    • Monatliche Vergütung durch den Praxispartner: mindestens 671 €, im Durchschnitt ca. 1.086 € pro Monat (Stand 2023)
  • Alternative Ausbildungsberufe:
    • Fachinformatiker/in (Anwendungsentwicklung oder Systemintegration)
  • Alternative Studiengänge:
    • Technische- Wirtschafts- Verwaltungs-Informatik
    • Wirtschaftsinformatik
Freie Ausbildungsstelle oder duales Studium finden >

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07743 Jena

Telefon: +49 3641 8730043
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