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9. November 2023 by Judith Ciecka

Wie Menschen und Unternehmen in Jena Interkulturalität leben

Nahaufnahme des i-work Business Award. Im Hintergrund Marketingmaterialien.
© JenaWirtschaft

Mit dem i-work Business Award werden jedes Jahr Unternehmen in Jena ausgezeichnet, die beispielgebend interkulturelle Öffnung in der Wirtschaft vorantreiben. Die vielen Praxisbeispiele aus dem i-work-Wettbewerb zeigen die Unternehmen, bei denen Integration im Arbeitsalltag gelingt und wie sich die Menschen am Arbeitsplatz und darüber hinaus für ein Miteinander der Kulturen einsetzen. Sie möchten mehr darüber erfahren wie das Ankommen in Jena und im neuen Job gelingen kann? Unsere Blog-Reihe stellt Ihnen viele interessante Beispiele vor.

Alle Beiträge zum i-work Business Award

Lernen Sie hier internationale Teammitglieder bei Mewa kennen

Mohammad Turkieh, Naji Malab, Mohamad Bdiwi, Nazyar Rasheed und Mahammad Al Zuabi  aus Syrien und Yusuf Ali Said aus Eritrea arbeiten beim Textilunternehmen Mewa am Standort Jena.

„Ich heiße Nazyar Rasheed und arbeite als Schneiderin. Für mich war es wegen der vielen Formulare und der Sprache schwer, in Jena anzukommen. Ich danke Mewa für die Hilfe, z.B. haben sie mich zum Deutschkurs geschickt. Typisch deutsch sind für mich Pünktlichkeit und viele Termine zu haben.“
„Mein Name ist Mohamad Bdiwi, ich arbeite als Schneider bei Mewa. Mein Weg nach Jena und das Ankommen hier war sehr schwierig, aber ich wurde gut unterstützt. Zum Beispiel stellte mir Mewa meine Arbeitskleidung. Besonders mag ich an meiner Arbeit die geregelten Arbeitszeiten. Jena gefällt mir gut und jetzt da ich Deutsch gelernt habe, bin ich hier gut angekommen.“
„Ich bin Mohammad Al Zuabi. Ich bin aus Syrien wegen der Arbeit nach Jena gekommen. Mein Weg hierher war sehr schwer, ich brauchte viele Unterlagen und Dokumente. Mein Unternehmen hat mich aber unterstützt, besonders mit der Sprache, bei der Niederlassungserlaubnis und der Wohnungssuche. An Jena gefällt mir, dass es keinen Stau im Straßenverkehr gibt.“
„Ich heiße Naji Malab. Hier bei Mewa wurde ich dabei unterstützt die deutsche Sprache zu lernen und meine Fachkenntnisse zu entwickeln. Besonders gut gefällt mir das Arbeitsklima und dass ich mit ehrlicher Arbeit tolle Ergebnisse erzielen kann.“
„Mein Name ist Yusuf Ali Said und ich komme aus Eritrea. Ich finde es wichtig, die deutsche Sprache zu lernen, wenn man hier gut ankommen möchte. Typisch deutsch sind für mich die Straßenbahnen und Püntklichkeit.“
„Hallo! Ich bin Mohammad Turkieh und arbeite als Mechatroniker bei Mewa. 2019 habe ich meine Ausbildung hier abgeschlossen. Besonders mag ich mein Team und die abwechslungsreiche Arbeit.“

Vielen Dank und alles Gute für euch!

MEWA Textil-Service AG & Co. Deutschland OHG: Über uns

Mewa versorgt Unternehmen europaweit von 47 Standorten aus mit Berufs- und Schutzkleidung, Putztüchern, Ölauffang- und Fußmatten sowie Teilereinigern im Full-Service. Etwa 5.700 Mitarbeiter betreuen über 200.000 Kunden aus Industrie, Handel, Handwerk und Gastronomie. 2022 erzielte die Mewa-Gruppe einen Umsatz von 829 Millionen Euro. Gegründet 1908, ist Mewa heute führend im Segment Textil- Management. Für sein Engagement in den Bereichen Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln sowie für seine Markenführung wurde das Unternehmen vielfach ausgezeichnet.

Zur Webseite von MEWA
Logo: MEWA Textil-Service AG & Co. Deutschland OHG.

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Wir beraten Sie individuell beim Ankommen und Einleben in Jena, zeigen Ihnen Anlaufstellen für Ihren beruflichen Weg und finden zusammen mit unseren Kooperationspartner:innen weitere Kontakte für Sie. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

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Kategorie: International & Interkulturell

7. November 2023 by Caroline Stein

Wie Menschen und Unternehmen in Jena Interkulturalität leben

Nahaufnahme des i-work Business Award. Im Hintergrund Marketingmaterialien.
© JenaWirtschaft

Mit dem i-work Business Award werden jedes Jahr Unternehmen in Jena ausgezeichnet, die beispielgebend interkulturelle Öffnung in der Wirtschaft vorantreiben. Die vielen Praxisbeispiele aus dem i-work-Wettbewerb zeigen die Unternehmen, bei denen Integration im Arbeitsalltag gelingt und wie sich die Menschen am Arbeitsplatz und darüber hinaus für ein Miteinander der Kulturen einsetzen. Sie möchten mehr darüber erfahren wie das Ankommen in Jena und im neuen Job gelingen kann? Unsere Blog-Reihe stellt Ihnen viele interessante Beispiele vor.

Alle Beiträge zum i-work Business Award

Lernen Sie hier Sangeetha Sasidharan kennen

Sangeetha stammt aus Indien und arbeitet in Jena als Softwareentwicklerin bei der JENTECH Datensysteme AG.

 

Liebe Sangeetha, woher kommst du und was hat dich nach Jena geführt?

Ich komme aus Indien und ich bin nach Jena gezogen, da ich hier eine Position als Softwareentwicklerin gefunden habe. Diese berufliche Chance wollte ich gern ergreifen.

 

Eine Frau sitzt am Schreibtisch mit zwei Monitoren.
Sangeetha an ihrem Arbeitsplatz. Foto: JENTECH Datensysteme AG.

Was gefällt dir am besten an deinem Unternehmen und deiner Arbeit?

Was wir am besten an meinem Unternehmen gefällt, ist die innovative Atmosphäre und die interessanten Projekte. An meiner Arbeit schätze ich die kreative Herausforderung.

Welche Herausforderungen hattest du beim Ankommen in Jena und/oder Onboarding im Unternehmen? Wie konntest du diese Herausforderungen meistern?

Am Anfang hatte ich mit der deutschen Sprache Schwierigkeiten. Es war herausfordernd, die internen Abläufe im Unternehmen zu verstehen. Das Unternehmen hilft mir dabei und bot mir einen Sprachkurs an. Meine Kollegen unterstützen mich dabei die Arbeitsabläufe besser zu verinnerlichen.

Eine Gruppe Menschen steht vor einem Gebäude
Ein Teil des Teams von JENTECH. Foto: JENTECH Datensysteme AG.

Wobei hat dich dein Unternehmen besonders gut unterstützt?

Mein Unternehmen hat mich in allen Aspekten unterstützt und sorgt dafür, dass ich mich wohlfühle. Sie helfen mir meine Aufgaben zu verstehen, bieten Schulungen zu Verbesserung meiner Fähigkeiten sowie mehrere Deutschkurse an und haben mich bei der Wohnungssuche unterstützt.

Was sind die größten Unterschiede im Arbeits- und Lebensalltag zwischen deiner Heimat und Jena? Welche Tipps würdest du Menschen geben, die sich in Jena einleben möchten?

In Jena habe ich bemerkt, dass es viele Unterschiede in der Arbeit, Kultur und im Lebensstil im Vergleich zu meinem Heimatland (Indien) gibt. Hier wird viel Wert auf Work-Life-Balance gelegt. Um sich in Jena einzuleben empfehle ich, die lokale Kultur und Sprache kennenzulernen.

Was ist für dich typisch deutsch / typisch Jena?

Jena liegt mir am Herzen. Die Menschen hier, die angenehme Arbeitsatmosphäre, die Ruhe sowie die freundlichen und unterstützenden Kollegen sind die Gründe, warum ich Jena mag.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute weiter auf deinem Weg!

JENTECH Datensysteme AG: Über uns

Die JENTECH Datensysteme AG wurde 1990 in Jena gegründet. Hauptziel des Unternehmens war von Anfang an, den Kunden hochwertige Lösungen im Bereich der Informationstechnologie anzubieten. Um dieses Ziel zu erreichen vereint die JENTECH AG zusammen mit ihren Tochterunternehmen ein Kompetenzteam, in dessen Mittelpunkt Ingenieure und Fachinformatiker in den Geschäftsfeldern Computersysteme, Softwareentwicklung, Automatisierungstechnik, Kommunikation und IT Services arbeiten.

Unser Ziel ist es, unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die ihren spezifischen Anforderungen gerecht werden und ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Wir streben nach Exzellenz in der Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen und setzen auf kontinuierliche Innovation, um den sich ständig verändernden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.

Zur Webseite von JENTECH
Logo einer Firma mit grüner Schrift auf weißem Hintergrund
Logo: JENTECH Datensysteme AG.

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Kategorie: International & Interkulturell

1. November 2023 by Judith Ciecka

Wie Menschen und Unternehmen in Jena Interkulturalität leben

Nahaufnahme des i-work Business Award. Im Hintergrund Marketingmaterialien.
© JenaWirtschaft

Mit dem i-work Business Award werden jedes Jahr Unternehmen in Jena ausgezeichnet, die beispielgebend interkulturelle Öffnung in der Wirtschaft vorantreiben. Die vielen Praxisbeispiele aus dem i-work-Wettbewerb zeigen die Unternehmen, bei denen Integration im Arbeitsalltag gelingt und wie sich die Menschen am Arbeitsplatz und darüber hinaus für ein Miteinander der Kulturen einsetzen. Sie möchten mehr darüber erfahren wie das Ankommen in Jena und im neuen Job gelingen kann? Unsere Blog-Reihe stellt Ihnen viele interessante Beispiele vor.

Alle Beiträge zum i-work Business Award

Lernen Sie hier Firas und Anis kennen

Firas stammt aus Syrien und arbeitet bei GÖPEL als Applikationsingenieur.

Anis wurde in Tunesien geboren und ist nun ebenfalls Applikationsingenieur bei GÖPEL.

 

Lieber Firas, lieber Anis, woher kommt ihr und was hat euch nach Jena geführt?

Firas:
Ich komme aus Syrien. Hier in Jena wollte ich mein Masterstudium abschließen, wo viele Studenten in einer schönen Stadt wohnen.

Anis:
Ich komme aus Tunesien. Ich komme für eine neue Herausforderung.

Was gefällt euch am besten an eurem Unternehmen und eurer Arbeit?

Firas:
Bei GÖPEL electronic GmbH gefällt mir am besten die Atmosphäre. Wir sind nicht nur Kollegen und Kolleginnen, sondern wir sind eine Familie. Wir haben viele unterschiedliche Events wie Teamevents und Weihnachtsfeiern. Ich fühle mich in meinem Team integriert und ich kann offen Probleme ansprechen. Ich habe auch den Eindruck, dass meine Meinungen und Vorstellungen zählen.

Anis:
Ich mag die Professionalität bei der Arbeit, alles ist gut organisiert, sowohl in der Beziehung zu unserer Behörde als auch in meinem Arbeitsumfeld. Alles wird geplant, die Arbeitszeiten sind flexibel. Die Beziehungen zu den Kolleginnen und Kollegen sind gut. Sie sind kooperativ, professionell, respektieren sich gegenseitig und die Atmosphäre ist ausgezeichnet.

Portrait zweier Männer
Zwei Applikationsingenieure bei GÖPEL: Firas Alaji und Anis Harzalli. Foto: privat.

Welche Herausforderungen hattet ihr beim Ankommen in Jena bzw. beim Onboarding im Unternehmen? Wie konntet ihr diese Herausforderungen meistern?

Firas:
Die größte Herausforderung war die deutsche Sprache. Als ich in Deutschland angekommen bin, konnte ich kein Deutsch. Ich habe nicht nur die Sprachkurse besucht, sondern ich habe selbst neue deutsche Freunde kennengelernt, dadurch konnte ich meine deutsche Sprache verbessern.
Ich war bei verschieden Veranstaltungen, die einen Raum für den sprachlichen Austausch, Vorträge zu verschiedenen Themen, Diskussionsrunden und vieles weiter geboten haben.

Anis:
Die größten Herausforderungen waren die Bürokratie, die Sprache und die anfängliche Einrichtung. Ich habe diese Herausforderungen mit der Hilfe meines Unternehmens, vom Topmanagement bis zu den Arbeitskollegen, gemeistert.

In den Hallen von GÖPEL. Foto: GÖPEL electronic GmbH.

Wobei hat euch euer Unternehmen besonders gut unterstützt?

Firas:
Die wertvolle Unterstützung ist, die ich jeden Arbeitstag erfahre, dass meine Kollegen und Kolleginnen sich für mich als Mensch interessieren. Es gibt auch viele andere Unterstützungen. Es ist mir wichtig, dass ich ständig in meiner beruflichen Entwicklung unterstützt und gefördert werde. Als Resultat habe ich in der letzten Zeit für gute Arbeit Anerkennung und Lob bekommen.

Anis:
Unser Manager war verständnisvoll und half mir bei der Anmeldung, bei der Vorbereitung aller notwendigen Dokumente (Sozialversicherungsnummer, Bankkonto, Mietwohnung, …), bei der Anmeldung für einen Deutschkurs und bei der Vorbereitung der Erneuerung meines Führerscheins. Ich erhielt auch Unterstützung von Arbeitskollegen. Da meine Arbeit Reisen erfordert und mein Führerschein nach sechs Monaten in Deutschland nicht mehr gültig ist und die Verfahren viel Zeit in Anspruch nehmen, plante das Unternehmen Kundenbesuche mit meinen Kolleginnen und Kollegen.

Was sind die größten Unterschiede im Arbeits- und Lebensalltag zwischen deiner Heimat und Jena?

Firas:
Wegen des Kriegs in meiner Heimat bin ich nach Deutschland umgezogen, deswegen kann ich nicht die Arbeit hier in Jena zu der Arbeit in meiner Heimat vergleichen. Aber mir gefällt, dass alle Mitarbeiter unabhängig von den Nationalitäten gleichberechtigt sind. Ich fühle mich sicher in Deutschland, weil ich krankenversichert bin. Ich muss auch sagen, dass die Arbeitsbedingungen in Deutschland sehr gut sind.

Anis:
Die Arbeit ist gut organisiert, sowohl was die Aufgaben als auch die Arbeitszeiten betrifft. Jena ist eine schöne Stadt mit einer schönen Aussicht, sauber, grün und ruhig, mit einem guten Verkehrsnetz, aber etwas weit von den großen Flughäfen entfernt. Ich würde den Leuten empfehlen, nach Jena zu ziehen, vor allem wegen der Arbeit und der Bildung, da es viele Universitäten gibt.

Was ist für dich typisch deutsch / typisch Jena?

Firas:
Für mich typisch Deutschland ist, Zuverlässigkeit und Bürokratie.
Aber für mich ist Jena eine Stadt mit einer schönen Landschaft. Jena hat den schönsten Wanderweg. Ich muss auch zugeben, dass man im Paradiespark schöne Zeit verbringen kann. Dort grille ich oft im Sommer oder ich gehe dort spazieren. Wenn man Lust auf Sport hat, kann man im Paradiespark joggen gehen oder andere Sportarten treiben. Was für mich noch typisch Jena ist: Bratwurst und Klöße.

Anis:
Professionalität am Arbeitsplatz und Respekt für die Privatsphäre der Menschen sowie für die Umwelt sind typisch für Deutschland.
Jena ist eine mittelgroße, ruhige und grüne Stadt, in der man alle Annehmlichkeiten wie Verkehrsmittel, Universitäten und Unterhaltungsmöglichkeiten hat.

Vielen Dank für das interessante Interview und alles Gute für euch!

GÖPEL electronic GmbH: Über uns

Die GÖPEL electronic GmbH entwickelt und fertigt als weltweit führender Anbieter elektrische und optische Mess- und Prüftechnik sowie Test- und Inspektionssysteme für elektronische Bauelemente, bestückte Leiterplatten, Industrieelektronik und Kfz-elektronische Systeme. Die Geschäftsbereiche sind Automotive Test Solutions, Embedded JTAG Solutions, Industrieller Funktionstest und Inspektionslösungen (AOI, AXI, SPI, IBV).

Prüftechnologien, die Freude bereiten: Enjoy Testing!

Zur Webseite von GÖPEL
Logo: GÖPEL electronic GmbH.

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Kategorie: International & Interkulturell

24. Oktober 2023 by Judith Ciecka

Wie Menschen und Unternehmen in Jena Interkulturalität leben

Mit dem i-work Business Award werden jedes Jahr Unternehmen in Jena ausgezeichnet, die beispielgebend interkulturelle Öffnung in der Wirtschaft vorantreiben. Die vielen Praxisbeispiele aus dem i-work-Wettbewerb zeigen die Unternehmen, bei denen Integration im Arbeitsalltag gelingt und wie sich die Menschen am Arbeitsplatz und darüber hinaus für ein Miteinander der Kulturen einsetzen. Sie möchten mehr darüber erfahren wie das Ankommen in Jena und im neuen Job gelingen kann? Unsere Blog-Reihe stellt Ihnen viele interessante Beispiele vor.

Alle Beiträge zum i-work Business Award
Nahaufnahme des i-work Business Award. Im Hintergrund Marketingmaterialien.
© JenaWirtschaft

Lernen Sie hier Melwin Lobo kennen

Portait eines Mannes im Anzug.
Melwin Lobo. Foto: Asclepion.

Melwin Lobo kommt aus Indien und arbeitet nun bei Asclepion Laser Technologies als Systemingenieur und Projektmanager.

 

Lieber Melwin, woher kommst du und was hat dich nach Jena geführt?

Ich wurde in Indien, dem Land mit einer reichen Geschichte und vielfältigen Kulturen, geboren. Ich bin nach Jena gezogen, weil ich hier ein Jobangebot hatte. Ich arbeite als Systemingenieur und Projektmanager in Jena.

 

Was gefällt dir am besten an deinem Unternehmen und deiner Arbeit?

Was mir an meiner Arbeit am besten gefällt, ist die Möglichkeit, zu innovativen Projekten beizutragen und mit einem talentierten Team zusammenzuarbeiten. Bei Asclepion schätze ich das Engagement des Unternehmens für Spitzentechnologie, ein unterstützendes Arbeitsumfeld und den Fokus auf berufliches Wachstum und Entwicklung. Die gemeinschaftliche Atmosphäre und das Engagement des Unternehmens für hervorragende Leistungen und einen kundenorientierten Ansatz machen es zu einem bereichernden Arbeitsplatz.

Welche Herausforderungen hattest du beim Ankommen in Jena und/oder Onboarding im Unternehmen? Wie konntest du diese Herausforderungen meistern?

Der Umzug nach Jena und der Beginn der Arbeit bei Asclepion war anfangs schwierig. Alles war neu – die Stadt, der Job und die Menschen. Ich musste viel darüber lernen, wie die Dinge im Unternehmen ablaufen.

Ich habe mich dann an lokalen Aktivitäten beteiligt, um mit diesen Herausforderungen umzugehen, Freunde zu finden und die Stadt kennenzulernen. Bei der Arbeit bat ich meine Kollegen und Vorgesetzten um Hilfe, was es mir erleichterte zu verstehen, wie die Dinge ablaufen. Ich verbrachte viel Zeit damit, mich über die Produkte, die wir verkaufen, zu informieren, damit ich meine Arbeit gut ausführen konnte. Ich achtete darauf, freundlich und wissbegierig zu sein, was mir half, Freunde bei der Arbeit zu finden. Diese Bemühungen haben es mir leichter gemacht, mich im Unternehmen und in Jena zurechtzufinden.

Teamfoto
Das Asclepion-Team. Foto: Asclepion

Wobei hat dich dein Unternehmen besonders gut unterstützt?

Ich arbeite sehr gerne bei Asclepion Laser Technologies. Sie haben mich sehr unterstützt und mir geholfen. Sie bieten mir hervorragende Trainingsmöglichkeiten, damit ich in meinem Job lernen und wachsen kann. Sie helfen mir auch, mich an das Leben in Deutschland zu gewöhnen, indem sie mir die Sprache und die Kultur hier beibringen. Bei der Arbeit sind alle freundlich und helfen sich gegenseitig. Dieses positive Umfeld stimmt mich glücklich und zufrieden mit meiner Arbeit.

Was sind die größten Unterschiede im Arbeits- und Lebensalltag zwischen deiner Heimat und Jena?

Das Leben in Jena ist anders als in den großen Städten Indiens. Hier geht es langsamer zu und die Menschen haben mehr Freizeit. Die Arbeitswoche ist kürzer, nur fünf Tage, so dass man Zeit für sich selbst hat. Jena ist von Natur umgeben, mit Wäldern und Wanderwegen, die man erkunden kann – ein Kontrast zum geschäftigen Stadtleben in Indien.

Wenn du in Jena leben möchtest, ist es wichtig, die Landessprache zu lernen. Es hilft dir, mit den Menschen in Kontakt zu kommen. Genießen Sie die Natur hier; gehen Sie in den Wäldern und Parks spazieren. Nehmen Sie an Gemeinschaftsveranstaltungen teil, um Freunde zu finden und die lokalen Traditionen kennenzulernen. Sie brauchen nicht immer ein Auto, denn Jena verfügt über ein gutes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Planen Sie also Ihr Geld klug ein. Seien Sie aufgeschlossen und bereit für neue Erfahrungen. Und vergessen Sie nicht, das lokale Essen zu probieren!

Viele Menschen sitzen an runden Tischen in einem Planetarium.
Weihnachtsfeier von Asclepion im Zeiss-Planetarium Jena. Foto: Asclepion.

Was ist für dich typisch deutsch oder typisch Jena?

Jena ist für mich etwas Besonderes, weil es eine Mischung aus Alt und Neu ist. Die alten Gebäude und die Art und Weise, wie die Stadt aussieht und sich anfühlt, sind einzigartig. Außerdem ist Jena sehr grün, mit viel Natur in der Umgebung. Die Menschen hier sind freundlich und offen. Die Stadt ist bekannt für ihre Bildung und Forschung, was sie zu einem lebendigen und interessanten Ort macht. All diese Dinge machen Jena für mich charakteristisch und besonders.

 

Vielen Dank für das Interview und alles Gute weiter auf deinem Weg!

Asclepion Laser Technologies GmbH: Über uns

Seit 1977 agiert Asclepion Laser Technologies als führendes Unternehmen der internationalen medizinischen Lasertechnologie. Den Erfolg verdankt Asclepion der stetigen Entwicklung neuer Techniken. Das hat es zu einem herausragenden Unternehmen im Bereich der optischen Industrie werden lassen. Heute vertrauen Kunden in über 70 Ländern der “Made in Germany”-Technologie und Erfahrung von Asclepion. Diese herausragende Stellung im Markt hat Asclepion erreicht, weil es ein einzigartiges Angebotssystem geschaffen hat, das den Erfolg der Distributoren und Ärzte sicherstellt. Die Führung im Service, die Asclepion im Lauf der Jahre aufgebaut hat, bringt viele positive Effekte – sowohl für seine Kunden, Partner als auch für die Patienten.

Um innovative und erfolgreiche Produkte entwickeln zu können, ist es notwendig, intensiv in die Forschung und medizinische Praxis zu investieren. Diesem Ethos hat sich Asclepion Laser Technologies verschrieben, zum Vorteil für Kunden und Partner. Das Ziel ist es, einer immer größer werdenden Anzahl von Menschen die Vorteile der Lasertechnologie nahe zu bringen und das Wohlbefinden der Patienten zu steigern. Dabei unterstützt, optimiert und fördert Asclepion die tägliche medizinische Praxis dank eines weit gefächerten Angebots von technologisch innovativen Produkten, fortwährendem Training und kundenspezifischer Hilfestellung.

Zur Asclepion-Website
Logo: Aslcepion Laser Technologies GmbH.

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Kategorie: International & Interkulturell

20. Oktober 2023 by Caroline Stein

Wie Menschen und Unternehmen in Jena Interkulturalität leben

Mit dem i-work Business Award werden jedes Jahr Unternehmen in Jena ausgezeichnet, die beispielgebend interkulturelle Öffnung in der Wirtschaft vorantreiben. Die vielen Praxisbeispiele aus dem i-work-Wettbewerb zeigen die Unternehmen, bei denen Integration im Arbeitsalltag gelingt und wie sich die Menschen am Arbeitsplatz und darüber hinaus für ein Miteinander der Kulturen einsetzen. Sie möchten mehr darüber erfahren wie das Ankommen in Jena und im neuen Job gelingen kann? Unsere Blog-Reihe stellt Ihnen viele interessante Beispiele vor.

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Lernen Sie hier Mahmud Hossain kennen

Eine Person sitzt am Schreibtisch vor Monitoren.

Mahmud Hossain kommt aus Bangladesch und arbeitet nun bei Accenture als Business Architecture Analyst.

 

Lieber Mahmud, woher kommst du und was hat dich nach Jena geführt?

Ursprünglich stamme ich aus Noakhali, Bangladesch. Mein Weg führte mich nach Jena um mein Masterstudium zu absolvieren. Ich habe meinen Master of Science in Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich Schiller Universität Jena erfolgreich abgeschlossen. Nachdem ich die Zusage für den Masterstudiengang bekommen hatte, habe ich viel über die Kultur, das Studiensystem, die Natur und das Wissen über Jena gelesen und gehört, was mich dazu bewogen hat, nach Jena zu kommen.

Was gefällt dir am besten an deinem Unternehmen und deiner Arbeit?

Der starke Fokus auf kollaborative Innovation, das unterstützende und freundliche Umfeld und die Möglichkeit, an vielfältigen und bahnbrechenden Projekten zu arbeiten und zu lernen, sind Aspekte, die mir besonders gefallen.

Welche Herausforderungen hattest du beim Ankommen in Jena und/oder Onboarding im Unternehmen? Wie konntest du diese Herausforderungen meistern?

Die neue sprachliche Herausforderung, der ich begegne,aber das ermutigt mich sogar, mich effektiv in die Jenaer Kultur zu integrieren.

Wobei hat dich dein Unternehmen besonders gut unterstützt?

Accenture hat mich sehr unterstützt. Sie haben eine Atmosphäre geschaffen, die sich wirklich wie eine enge Familie anfühlt. Das Engagement, mit dem sie mir geholfen haben, mich sowohl persönlich als auch beruflich weiterzuentwickeln, ist außergewöhnlich.

Was sind die größten Unterschiede im Arbeits- und Lebensalltag zwischen deiner Heimat und Jena?

Die größten Unterschiede zwischen meinem Heimatland Bangladesch und Jena liegen im Alltag und in der Arbeit, bedingt durch unterschiedliche Arbeitskulturen, soziale Normen und Lebensstilvorlieben. Jena bietet mir eine neue Perspektive und Anpassungsmöglichkeiten, so dass ich mich in beiden Welten gut zurechtfinden kann.

Was ist für dich typisch deutsch oder typisch Jena?

Zu den typisch deutschen Eigenschaften gehören für mich Effizienz und Genauigkeit in den Arbeitsabläufen sowie eine Vorliebe für Pünktlichkeit und geordnete Abläufe. Typisch für Jena ist für mich seine reiche Geschichte, die von wissenschaftlicher Innovation und kultureller Vielfalt geprägt ist.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute weiter auf deinem Weg!

Eine Person öffnet einer anderen Person mit Fahrrad die Tür zu einem Gebäude.

Accenture: Über uns

Accenture ist ein weltweit tätiges Beratungsunternehmen, führend in Digitalisierung, Cloud und Security. Die umfassende Erfahrung und spezialisierten Fähigkeiten bringt das Team von Accenture in mehr als 40 Branchen ein und bietet Dienstleistungen aus den Bereichen Strategy & Consulting, Technology und Operations sowie Accenture Song gestützt auf das weltweit größte Netzwerk aus Centern für Advanced Technology und Intelligent Operations. 721.000 Mitarbeitende arbeiten jeden Tag für Kunden in über 120 Ländern daran, Technologie und menschliche Kreativität zu vereinen. Accenture setzt auf Veränderung, um Mehrwert und gemeinsamen Erfolg zu schaffen für Kunden, Mitarbeitende, Aktionäre, Partner und für die Gemeinschaft.

Zur Accenture-Website

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Kategorie: International & Interkulturell

16. Oktober 2023 by Judith Ciecka

Für Jena und die Region

55

teilnehmende Unternehmen

8

Jahre

3

Preiskategorien

Seit 2017 macht der i-work interkulturelle Unternehmenspreis Unternehmen sichtbar, die sich beispielgebend für die Integration ihrer internationalen Mitarbeitenden im Betrieb sowie in der Gesellschaft einsetzen. Firmen aller Größen und Branchen sind ausdrücklich eingeladen, sich zu bewerben. Preise werden in den Kategorien „Kleine und Mittelständische Unternehmen“, „Großunternehmen“ sowie „Handwerk“ vergeben. Schirmherrin des Wettbewerbes ist Heike Werner, geschäftsführende Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

Oft sind es die großen Firmen, die mit erfolgreicher Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland und der Integration vor Ort in Verbindung gebracht werden. Aber gerade auch kleine Betriebe und Kleinstunternehmen leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag, oft mit ehrenamtlichen Zielen. Zum Beispiel ermöglichen sie Praktika, um den langfristigen Einstieg in die Wirtschaft in der Region zu fördern.

In diesem Jahr wurde der i-work Business Award am 04. November 2024 verliehen.

Gewinner:innen und Preisträger:innen des i-work Business Award 2024 mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche (ganz links) und JenaWirtschaft Geschäftsführer Wilfried Röpke (ganz rechts). Foto: JenaWirtschaft/A. Helbig

Das sind die Gewinner des i-work 2024

Der Preis für „Firmen in Handwerk und Dienstleistungen“ ging an die Gaststätte „Zur Noll“ (Foto: JenaWirtschaft/ André Helbig).
In der Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen“ wurde das Medizintechnik-Unternehmen Occlutech ausgezeichnet (Foto: JenaWirtschaft/ André Helbig).
Den Preis in der Kategorie „Großunternehmen“ erhielt der Vakuum-Experte VACOM aus Großlöbichau (Foto: JenaWirtschaft/ André Helbig).

Mit der Auszeichnung setzt die i-work-Community ein starkes Zeichen für ein internationales und weltoffenes Arbeitsumfeld in Jena und der Region. Wir freuen uns sehr, dass der Preis 2024 mit insgesamt 14 Bewerbern von Handwerk bis Hightech einen Teilnehmerrekord verzeichnen konnte. Das stetig wachsende Interesse am i-work zeigt, dass sich immer mehr Unternehmen klar zu einer Kultur der Vielfalt bekennen.

Ein herzliches Dankeschön geht an die diesjährigen Gewinner und alle teilnehmenden Unternehmen, die als Vorbilder vorangehen und Jena als attraktiven Standort für internationale Talente weiter profilieren!

Impressionen der Preisverleihung 2024

Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft / André Helbig
Foto: JenaWirtschaft

Diese Unternehmen haben bisher teilgenommen:


2b special GmbH

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Abbott Rapid Diagnostics Jena GmbH

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BEWERBER 2024



Accenture Dienstleistungen GmbH

Zum Blogbeitrag mit Jakub Struczynski

Zum Blogbeitrag mit Tetiana Treitiak


Active Fiber Systems GmbH

Zum Blogbeitrag


Asclepion Laser Technologies GmbH

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BEWERBER 2024



Asklepios Fachklinikum Stadtroda GmbH

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AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen e.V.

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Carl Zeiss Meditec AG

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dotSource SE

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Schriftzug Dunkel, Veit & Heppner in weiß auf grünem Hintergund

Dunkel, Veit & Heppner GmbH

Zum Blogbeitrag

EPSa – Elektronik & Präzisionsbau Saalfeld GmbH

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FBGS Technologies GmbH

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BEWERBER 2024



Feintool System Parts Jena GmbH

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GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG Isserstedt

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GÖPEL electronic GmbH

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HEUBEL – Ihr Friseur in Jena GmbH

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IAD GmbH

Zum Blogbeitrag


Intershop Communications AG

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Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

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Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V. 

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JENOPTIK AG

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BEWERBER 2024



Jenpix GmbH

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JENTECH Datensysteme AG

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Jena International Go School

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JustOn GmbH

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BEWERBER 2024


KOMOS GmbH

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Laser Imaging Systems GmbH

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LightTrans International GmbH

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Logo Linimed GmbH

Linimed GmbH

Zum Blogbeitrag



MEWA Textil-Service SE & Co. Management OHG

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BEWERBER 2024



Microfluidic ChipShop GmbH

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Micro-Hybrid Electronic GmbHZur Webseite


Navimatix GmbH

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BEWERBER 2024


Gaststätte „Zur Noll“

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BEWERBER 2024



Occlutech GmbH

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PELZER Maschinenbau und CNC-Zerspanungstechnik GmbH

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BEWERBER 2024



piezosystem jena GmbH

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QSIL Metals Hermsdorf GmbH

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salesforce.com Germany GmbH

Zum Blogbeitrag


Schneider Engineering Solutions GmbH

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Schott AG

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SGHG Planungs- & Prüfgesellschaft
Bautechnik mbH

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BEWERBER 2024



STORZ MEDICAL Deutschland GmbH

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TAF mobile GmbH

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TDSoftware GmbH


Zum Blogbeitrag


Toskana Therme Bad Sulza GmbH

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BEWERBER 2024



Tridelta Meidensha GmbH

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Truck-Center-Jena GmbH

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BEWERBER 2024



Uniklinikum Jena

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Unternehmendigital GmbH

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BEWERBER 2024

Logo VACOM

VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH

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VITROMED GmbH

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BEWERBER 2024



zollsoft GmbH

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Alle Welcome-Blog-Beiträge zum i-work interkulturellen Unternehmenspreis

In unseren Beiträgen kommen internationale Mitarbeitende aus den teilnehmenden Unternehmen des i-work interkulturellen Unternehmenspreises zu Wort und bieten Einblicke in Wege gelungener Integration. 

Alle Beiträge zum i-work in der Übersicht

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Jobportal Jena

Hermsdorf und Kahla engagieren sich gemeinsam mit Jena für interkulturelle Vielfalt

Der Einsatz für Interkulturalität wird seit diesem Jahr auch offiziell von den beiden Bürgermeistern und den Stadträten der benachbarten Städte Kahla und Hermsdorf politisch unterstützt.

„Hermsdorf ist ein ‚Hidden Champion‘ in der Technologieregion Jena und Umland“, so Bürgermeister Benny Hofmann (parteilos). „Unsere Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen brauchen das Wissen und die Arbeitskraft internationaler Fachkräfte, denn nur mit dem Nachwuchs aus Thüringen können wir den Bedarf nicht decken.“ Die Partnerschaft beim i-work-Unternehmenspreis sei als Startpunkt zu verstehen, damit die zahlreichen lokalen Firmen – davon viele unter dem Dach des Tridelta Campus – ihre guten Integrationsbeispiele vorstellen und von anderen lernen können.

Ähnlich beschreibt auch der Kahlaer Bürgermeister Jan Schönfeld (Freie Wähler Kahla) die Motivation, Partner des i-work-Preises zu werden: „Wir wollen ein Zeichen für unsere Willkommenskultur setzen. Die Unternehmen in Kahla sind – genau wie in Jena und ganz Thüringen – auf internationale Fachkräfte angewiesen. Die Herausforderung liegt – besonders im ländlichen Raum – darin, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert.“ Das Thema werde von allen Stadträten und Stadträtinnen mitgetragen.

Vier Personen vor einer Eingangstür präsentieren Plakate zum i-work Business Award.
Freuen sich über die Erweiterung des i-work-Unternehmenspreises: JenaWirtschaft-Geschäftsführer Wilfried Röpke, der Bürgermeister von Kahla Jan Schönfeld, der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche und der Hermsdorfer Bürgermeister Benny Hofmann (v.l.n.r.). Foto: JenaWirtschaft.

Mehr Informationen unter: www.jenawirtschaft.de/i-work

i-work-Trailer auf YouTube

Offizielle Partner:

In Kooperation mit:

Stadt Hermsdorf

Stadt Kahla

Kategorie: International & Interkulturell

15. September 2023 by Caroline Stein

Anoop Vadakke Purayathe arbeitet seit Juli 2022 als Entwicklungsingenieur bei der mi2-factory GmbH. Foto: privat.

Anoop kommt aus Indien und arbeitet in Jena als Entwicklungsingenieur bei der mi2-factory GmbH in Jena-Süd. Zuvor schloss er sein Masterstudium Scientific Instrumentation an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ab. Im Interview erzählt er uns von seinem Studienalltag in Jena, seinen Erfahrungen bei seinem Arbeitgeber und welche Besonderheiten er hier schätzt.

Anoop, woher kommst du und was hat dich nach Jena gebracht?

Ich komme aus Indien und bin 2019 nach Jena gekommen, um meinen Masterabschluss zu machen. Als ich die Entscheidung traf, meinen Master in Deutschland zu machen, begann ich mit der Suche nach einem idealen Standort. Jena hat sofort mein Interesse geweckt, als ich erfuhr, dass es eine pulsierende Studentenstadt ist. Als ich mehr über Jena erfuhr, war meine Entscheidung klar.

Ein Studium im Ausland ist eine Herausforderung. Mit welchen Herausforderungen wurdest du konfrontiert als du nach Jena kamst? Wie hast du diese Herausforderungen gemeistert? Hast du Tipps oder Empfehlungen für andere Studenten hier in Jena?

Die erste Herausforderung, der ich begegnet bin, war die Suche nach einer Unterkunft in Jena. Dank der Hilfe des Studierendenwerks Thüringen konnte ich dieses Problem innerhalb weniger Wochen nach meiner Ankunft lösen. Dann, gerade als ich mich an die neue Umgebung in Jena gewöhnt hatte, brach die COVID-19-Pandemie aus und der Lockdown stellte eine noch größere Herausforderung dar. Es war schwer als mir klar wurde, dass die Situation mehrere Monate andauern würde, aber ich habe es geschafft, die Dinge positiv zu sehen und die Zeit zu nutzen, um mich auf mein Studium zu konzentrieren. Später, als sich die Dinge wieder normalisiert hatten, suchte ich nach Möglichkeiten, mein soziales Leben auszugleichen. Es hat mir großen Spaß gemacht, an Veranstaltungen meiner Hochschule teilzunehmen, wie dem International Day und dem Internationalen Stammtisch. Als Mitglied der Career Group an meiner Hochschule habe ich vielen Studenten geholfen, geeignete Praktikumsplätze und Stellen für Abschlussarbeiten zu finden.

Gruppenfoto mehrerer Personen mit gefüllten Müllsäcken im Freien.
Anoops soziales Engagement, wie hier beim Müllsammeln, ist wichtiger Baustein seines Erfolgs. Foto: privat.

Ich habe mich der Wandergruppe „Hiking Jena“ angeschlossen und an Veranstaltungen wie dem Müllsammeln in der Natur mit dem Kulturwissenschaftler Lars Polten teilgenommen. Außerdem habe ich mich ehrenamtlich für UNICEF engagiert, um bei Spendenaktionen zu helfen.

Meine akademischen Leistungen und mein aktives soziales Engagement haben entscheidend weitergebracht. 

Und dazu beigetragen, dass ich 2021 das Deutschlandstipendium erhalten habe. Mein Rat an andere Studierende: Ihr werdet während eures Studiums in Jena wahrscheinlich auf viele Herausforderungen stoßen. Es ist wichtig, eine positive Einstellung zu bewahren und das Beste aus jeder Situation zu machen, egal, was kommt.

An der Ernst-Abbe-Hochschule hat Anoop sein Masterstudium Scientific Instrumentation absolviert. Foto: privat.

Was gefällt dir am meisten an deinem Unternehmen und deiner Arbeit?

Was mir an mi2-factory am besten gefällt, ist die Start-up-Atmosphäre in einem interdisziplinären Team. Im Juli 2023 arbeite ich ein Jahr bei der mi2-factory und habe in dieser Zeit sehr viel Freundlichkeit und Unterstützung von meinen Kollegen erfahren.

Womit hat dich dein Unternehmen besonders gut unterstützt?

Der Einarbeitungsprozess verlief reibungsloser als ich erwartet hatte. Obwohl ich nicht sehr gut Deutsch spreche, haben sich meine Kollegen nicht darüber beschwert.

Vom ersten Tag an fühlte ich mich wie ein fester Bestandteil des Teams.

Das Unternehmen schätzt meine Meinung und lässt mir bei der Arbeit Freiheiten. Diese Unterstützung und dieses Vertrauen haben mein Selbstvertrauen erheblich gestärkt und mich ermutigt, mich weiter zu verbessern.

Was sind die größten Unterschiede im Arbeits- und Lebensalltag zwischen deinem Heimatland und Jena?

Die Work-Life-Balance ist hier wirklich sehr angenehm.

Ich schätze den vertrauensvollen Umgang mit der Arbeitszeit, der für mich völlig neu ist. Ich mag die Flexibilität, meine Arbeitszeit so einzuteilen, wie es mir passt.

Zu guter Letzt noch drei kurze Fragen.

  1. Wenn du zurück denkst – was war das erste, was dir an oder in Jena aufgefallen ist?

Das erste, was mir an Jena aufgefallen ist, ist, dass es grün, sauber und gut organisiert ist.

  1. Was ist für dich typisch deutsch oder typisch Jena?

Privatsphäre und Pünktlichkeit.

  1. Und was ist dein Lieblingsort in der Stadt?

Ich genieße es, Zeit mit Wandern zu verbringen und die schönen Aussichten in Jena zu sehen. Ich habe mehrere Lieblingsplätze in Jena, so dass es schwer ist, nur einen davon auszuwählen. Meine drei Lieblingsplätze sind Fuchsturm, Johannisberg und Sonnenberg.

Panoramaansicht mit Fuchsturm.
Der Fuchsturm auf dem Hausberg bietet auf einer Höhe von 375 Metern wunderschöne Ausblicke auf Jena und das Umland. Foto: Stadt Jena/Hauspurg.

Vielen Dank für das interessante Interview und alles Gute! 

Mehr über die mi2-factory GmbH

mi2-factory GmbH entwickelt und vertreibt ein hochinnovatives Werkzeug zur Herstellung effizienter Leistungshalbleiter-Mikrochips. mi2-factory GmbH vertreibt eine neuartige, selbst entwickelte Prozesstechnologie: Energy-Filtered Ion Implantation (EFII©) in Kombination mit der Produktionsmaschine EFITRON©. Mikrochip-Hersteller kaufen EFII© zur Kosteneinsparung, Leistungssteigerung und Design-Innovation bei der Herstellung von Halbleiter-Leistungsbauelementen für Chips, die in den Bereichen eingesetzt werden: Elektromobilität, Photovoltaik, Windkraft, Traktion, Industrieantriebe und Stromnetze. Die mi2-factory GmbH belegte den 2. Platz beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2023 im Cluster Energie/Umwelt/Solarwirtschaft.

Logo der mi2-factory

Finde hier deinen Traumjob!

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Kategorie: International & Interkulturell

7. Juli 2023 by Judith Ciecka

Jose Christian Santos bei einem Besuch auf dem JenTower. Foto: Jose Christian Santos.

Jose Christian Santos kommt ursprünglich aus San Rafael, einer Stadtgemeinde auf den Philippinen. Seit einiger Zeit lebt er mit seiner Frau in Jena und arbeitet in der Pflege. Im Blogbeitrag erzählt er uns, wie er hierher kam, was Jena zu seinem „Zuhause fern von zu Hause“ macht und warum der JenTower ein romantischer Ort für ihn ist.

Herr Santos, erzählen Sie uns ein wenig über sich. Woher kommen Sie? Und was hat Sie nach Jena gebracht?

Jose Christian Santos:

Hallo und danke, dass ich hier sein darf. Ich bin Jose Christian Santos, ein philippinischer Krankenpfleger aus unserer Provinz Bulacan, die in der Nähe der Hauptstadt Manila auf den Philippinen liegt. Wir sind als Gruppe hier angekommen und haben uns während der COVID-Situation wegen der Quarantäneverfahren in Offenburg und Bad Peterstal aufgehalten. Nach der Überprüfung und Vorbereitung auf das Krankenpflegeexamen (und auch dem Nachweis, dass wir das Virus nicht haben) wurden wir aufgeteilt und ich wurde in Mainz eingeteilt, wo ich bei der Pflegezeit Intensiv GmbH arbeitete, einer Schwesterfirma der Linimed GmbH, bei der ich jetzt hier in Jena arbeite, und das ist der Grund, warum ich hier bin. Ich finde Linimed und seine Partnerunternehmen zuverlässig und vertrauenswürdig, wenn es um die Betreuung ausländischer Pflegekräfte wie mich geht.

Sie sind von Mainz hierher gezogen. Was unterscheidet Ihr Leben in Jena von Ihrer Zeit am Rhein?

Jose Christian Santos:

Ich kann nicht leugnen, dass es mir in Mainz gefallen hat, dort zu arbeiten und zu leben, vor allem, weil ich den Fluss und die Aussicht auf einen breiten Fluss (den Rhein betreffend) mag, auf dem Schiffe und Fähren erstaunlich viel fahren. Außerdem ist es wunderbar, in der Nähe von drei großen Städten zu sein: Frankfurt, Mannheim und Wiesbaden. Aber es gibt auch diese Berufung, dass der Lärm und das geschäftige Leben der Stadt einen manchmal dazu bringen können, sich für eine etwas ruhigere Reise zu entscheiden. Jena ist diese subtile Stadt, die erstaunlicherweise das gleiche Gefühl wie Mainz vermittelt, aber komprimiert in einer kleineren, friedlicheren Gegend in Deutschland liegt. Dasselbe Gefühl bedeutet, dass sich alles vertraut anfühlt, die Studenten, die auf der Straße lachen, wenn man vorbeikommt. Die alten Leute, die sich an den Händen halten und gemeinsam unterwegs sind. Die Familien, die durch das Stadtzentrum spazieren, und die verschiedenen Ethnien und Ausländer, die alle auf dem Gelände arbeiten und zusammen leben. Irgendwie fühlt es sich gleich an, aber da ist dieses Gefühl, das man nicht wirklich erklären kann, aber es ist da. 

Herr Santos hat den Überblick in der Krankenpflege – er arbeitet nun bei der Linimed GmbH in Jena. Foto: Jose Christian Santos.

Sie arbeiten bei einem Pflegedienst. Was machen Sie da genau? Gibt es etwas, das anders ist als in den Einrichtungen, an denen Sie bisher gearbeitet haben?

Jose Christian Santos:

Ja, ich arbeite für die Linimed GmbH als Gesundheits-Krankenpfleger in ihrer Einrichtung. Seitdem ich diese DIGAB-Prüfung (Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung) bestanden habe, bin ich berechtigt, mich um Patienten mit Beatmungsgeräten in den Außenkliniken zu kümmern, wie es in meiner weiteren Ausbildung festgelegt ist. Eine deutliche Unterscheidung besteht darin, wie die Patienten hier behandelt werden. Ich kann sagen, dass die Patienten oder Kunden oder Bewohner, wie auch immer wir sie in verschiedenen Regionen nennen, in den Außenkliniken einem Lebensstil näher kommen, der dem in einer Wohnung ähnelt. Dort werden sie entsprechend einer ärztlichen Diagnose klinisch genau betreut und versorgt, jedoch mit der Wärme und dem dezenten Gefühl einer Wohnung, sodass sie sich bei uns wie zu Hause fühlen. Ehrlich gesagt ist diese Art der Pflege viel persönlicher und individueller, um den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden, egal, wie klein ihre Besonderheiten sind. Als Krankenpfleger empfinde ich das manchmal als tröstlich und beruhigend.

Jose Christian Santos kommt aus der Provinz Bulacan, die nahe der philippinischen Hauptstadt Manila gelegen ist. Foto: Jose Christian Santos.

Was sind die größten Unterschiede im Alltag zwischen Ihrer Heimat und Jena?

Jose Christian Santos:

Vielen Dank für diese wunderbare Frage. Ich habe einen Vergleich zwischen Jena und meiner Heimat angestellt und dabei nur zwei Zitate verwendet. Jena ist „regelmäßig und vorhersehbar wie Uhrwerk“. Unser Ort in San Rafael hingegen ist ein „wunderschönes Chaos“. Das bedeutet, dass ich beide Orte unterschiedlich mag und dennoch dasselbe empfinde. So ist Jena mein „Zuhause fern von zu Hause“. Ein Teil von mir mag die Regelmäßigkeit und Vertrautheit des Lebens in Jena. Wenn zum Beispiel die Nachrichten das Wetter für den Tag ankündigen, trifft es fast immer zu. Oder wenn du Pläne mit jemandem hast, kannst du dir sicher sein, dass du meistens die richtigen Informationen bekommst. Bei uns ist es genau das Gegenteil. Im öffentlichen Nahverkehr ist die Unregelmäßigkeit zwischen den Fahrten unberechenbar. Manchmal musst du 30 Minuten oder noch länger auf die nächste Fahrt warten. Und das Wetter entspricht nie wirklich den Vorhersagen, da unser Ort zwischen Bergen liegt, wo die Winde ziemlich launisch sein können. Aber wie ich bereits erwähnt habe, habe ich mich sowohl in das Leben hier in Jena als auch in San Rafael verliebt. So wie ich gelernt habe, dass Menschen nicht perfekt sind, aber wir lernen, sie zu akzeptieren und sie für das zu lieben, was sie sind.

Nach der Arbeit finden wir Sie wo…?

Jose Christian Santos:

Normalerweise bin ich ein Mensch, der gern zu Hause ist. Nach der Arbeit bleibe ich in unserem Haus und nutze den Computer, um mich mit meiner Familie und erweiterten Familie auf den Philippinen auf dem Laufenden zu halten. Ja, ich bin vielleicht nicht draußen, aber meine Präsenz reicht weiter als mein physischer Körper es vermag, dank des Internets. Manchmal, wenn ich frei habe, findet man mich einfach auf einer Bank inmitten eines offenen Parks oder vor einem fließenden Gewässer sitzend. Ich finde Frieden an diesen Orten, insbesondere Im Park in der Nähe der Universitätsklinik.

 

Zu guter Letzt noch drei kurze Fragen:

1. Wenn Sie sich erinnern – was war das erste, was Ihnen in oder an Jena aufgefallen ist?

Ich erinnere mich lebhaft daran und es zaubert mir jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht. Nachdem ich aus dem Regionalzug ausgestiegen war, bemerkte ich das Banner von Jena-Paradies. Es lässt mich immer noch darüber nachdenken, wohin dieses „Paradies“ mich führen kann.

2. Was ist für Sie typisch deutsch oder typisch Jena?

Nachdem ich die Geschichten und einige Wandgemälde gelesen habe, kann ich sagen, dass Jena typischerweise jemanden oder einen Ort repräsentiert, der daran erinnert, dass man sich selbst wieder aufbaut, nachdem Dinge verwüstet oder zerbrochen sind (Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg), dass man sich aufrappelt (Jentower, der höchste Punkt), wieder aufbaut und zum Himmel aufblickt (Entdeckung der Teleskoplinse durch Carl Zeiss).

3. Und was ist Ihr Lieblingsplatz in der Stadt?

Mein Lieblingsort in der Stadt ist die Aussichtsplattform des JenTowers. Es erinnert mich an meine Höhenangst und gleichzeitig an das Wunder, von oben aus alles zu sehen. Es ist auch der erste Ort hier in Jena, an dem meine Frau und ich gemeinsam ein Foto gemacht haben. Mit unserem Motto werden wir alles, was wir hier sehen, unserer Tochter und später unseren zukünftigen Kindern und der Familie zeigen.

Bist auch du auf der Suche nach einem Job in der Pflege-Branche in Jena?

Die Lichtstadt bietet neben der Linimed GmbH viele weitere tolle Arbeitgebende im Bereich der Pflegeberufe. Schau dich doch gleich mal in unserem Jobportal um und setze den Filter bei „Pflege-/Arzthelferberufe“. Oder melde dich für die Job-Mail an, welche dich immer wieder über die zu dir passenden, neusten Job-Angebote aus Jena informiert:

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Kategorie: International & Interkulturell

12. Juni 2023 by Judith Ciecka

Der ausgebildeter Berufskraftfahrer und Verkehrstechniker Almedin Mujezinovic ist seit Anfang 2022 als Busfahrer beim Jenaer Nahverkehr beschäftigt. Foto: Almedin Mujezinovic

Der 35-jährige Almedin Mujezinovic stammt aus Bosnien und Herzegowina und arbeitet nun als Busfahrer beim Jenaer Nahverkehr. Die Entscheidung, nach Deutschland zu kommen, trafen Herr Mujezinovic und seine Frau bereits 2018. Doch das Verfahren brauchte viel Zeit.

Im Interview berichtet er über den Grund für seinen Umzug nach Jena, beschreibt seinen Weg hin zum Arbeitsvertrag und erklärt wie er mit dem Thüringer Dialekt zurechtkommt.

Herr Mujezinovic, erzählen Sie uns ein wenig über sich und wie Sie nach Jena gekommen sind.

Almedin Mujezinovic:

Deutschland als neue Heimat hat sich unsere Familie nicht zufällig ausgesucht. Als 1992 Krieg in Bosnien war, floh ich als Kind mit meinen Eltern nach Österreich. Dort haben wir vier Jahre gelebt und ich bin zur Schule gegangen und habe die Sprache gelernt. Nach dem Krieg ging unsere Familie zurück in die Heimat und wir hatten ein normales Leben in Bosnien. Aber die wirtschaftliche und politische Lage war sehr schlecht. Und das ist auch der Grund für den Umzug nach Deutschland. Fast 30 Jahre lang hat sich gar nichts geändert. Aber ich habe mit meiner Familie beschlossen, etwas zu ändern. Meine Sprachkenntnisse hatte ich nicht verloren. Auch während meiner Zeit als Berufskraftfahrer war ich regelmäßig in Deutschland und habe Möbel aus Bosnien geliefert.

Ich bin ausgebildeter Berufskraftfahrer und Verkehrstechniker und habe jahrelange Erfahrung in diesem Bereich. Beim LKW-Fahren ist man aber immer allein, deshalb tauschte ich ab 2017 den LKW-Fahrersitz gegen das Buslenkrad. Die Arbeit beim städtischen Nahverkehr in Sarajevo erlaubte mir außerdem mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Das Busfahren in der Stadt ist mir daher nicht neu, aber die Arbeitsbedingungen sind hier in Jena viel besser und es gibt bessere Fahrzeuge. Sarajevo ist die größere Stadt, aber in Jena gibt es das größere Straßenbahnnetz. Der Nahverkehr hier ist der Beste.

In Bosnien hatten wir nicht so viel wirtschaftliche Sicherheit wie hier. Deshalb konnte man keine Pläne machen. Für uns ist klar:

Wir wollen in Jena bleiben und sind hier sehr zufrieden. In Jena fühlen wir uns Zuhause.

Wie lange hat der ganze (Einreise-)Prozess gedauert? Was hat Ihnen geholfen, zuversichtlich zu bleiben?

Almedin Mujezinovic:

Das hat sehr lange gedauert. Im September 2018 haben wir bei der deutschen Botschaft einen Antrag gestellt, um überhaupt erstmal einen Termin zu bekommen. Aufgrund der pandemischen Situation hatten wir auch im Dezember 2020 noch immer keinen. Stattdessen stornierte die deutsche Botschaft alle Anträge des laufenden Jahres und führte ab Januar 2021 das Losverfahren ein, bei dem man sich jeden Monat erneut bewerben musste. In meiner Not wandte ich mich im Dezember 2020 schließlich an das IQ Netzwerk Thüringen und erhielt zunächst Unterstützung durch die Informations- und Beratungsstelle Anerkennung für Ostthüringen (IBAT Ost) in Jena.

Es war schwer, ein Arbeitsvisum zu bekommen. Mit der Berufsanerkennung ging es viel leichter, einen Termin bei der Botschaft zu bekommen. Frau Dr. Minonne von der IBAT hat mir sehr mit dem Antrag geholfen. Gemeinsam mit dem IQ Projekt Fachinformationszentrum Einwanderung Jena und dem Welcome Center Jena wurde mir die Einreise nach Deutschland vereinfacht.

Warum haben Sie sich entschieden, eine Stelle beim Jenaer Nahverkehr anzunehmen, und wie war Ihr Start dort?

Almedin Mujezinovic:

Den Kontakt zum Jenaer Nahverkehr suchte ich mir eigenständig. Ich habe mich in ganz Deutschland beworben, aber der Nahverkehr in Jena hinterließ gleich einen guten Eindruck: Die waren sehr konkret und wussten genau Bescheid. Nach einem Online-Vorstellungsgespräch entschied sich der Arbeitgeber innerhalb eines Tages dazu, mich einzustellen. Aufgrund der Corona-Situation konnte ich jedoch nicht nach Deutschland einreisen, um eine Probefahrt anzutreten. Diese erfolgte erst ein Jahr später, im Mai 2021. Danach bekam ich direkt meinen Arbeitsvertrag. Und so ging´s los!

Mein Führerschein war in Deutschland nur für sechs Monate gültig, danach musste ich erneut die Theorie- und Praxisprüfung absolvieren. Das ging jedoch problemlos.

Am 3. Januar 2022 bin ich zum ersten Mal in Deutschland Bus gefahren – und das nicht als Fahrgast.

Mit seinem Arbeitgeber in Jena ist Almedin Mujezinovic zufrieden: Einstellung und Onboarding beim Jenaer Nahverkehr liefen professionell ab. Foto: Stadt Jena/ S. Walther.

Wie hat die Einarbeitung bei Ihnen geklappt und wie würden Sie Ihre ersten Tage im Unternehmen beschreiben?

Almedin Mujezinovic:

Aufgeregt war ich vor meinem ersten Arbeitstag nicht. Die Kollegen waren sehr nett, ich hatte eine gute Einweisung und ich kannte die Sprache gut. Es gibt viele Gemeinsamkeiten in der deutschen und bosnischen Sprache. Ich kann mich gut mit der Leitstelle und mit Jedem verstehen. Probleme gab es anfangs nur mit dem Thüringer Dialekt. Aber wenn ich etwas nicht verstehe, dann frage ich den Kollegen „Kannst du das wiederholen?“ oder „Was bedeutet das Wort?“.

Meine Kolleg*innen beim Jenaer Nahverkehr haben mich als Neuen im Team gut aufgenommen und mein Arbeitgeber unterstützte uns als Familie bei der Wohnungssuche. Ich hatte nicht geglaubt, dass es sowas gibt.

An den neuen Tagesablauf habe ich mich inzwischen auch gewöhnt. In Sarajevo fuhr ich nur die Nachtschicht von 17:00 Uhr bis Mitternacht. In Jena bin ich in allen Schichten tätig und fahre immer andere Strecken. Das stört mich jedoch nicht, da ich sehr gut eingearbeitet wurde. Mein Arbeitgeber hat mir inzwischen die Möglichkeit eröffnet, zukünftig auch als Straßenbahnfahrer tätig zu sein.

 

Vielen Dank für das Interview und für Sie und Ihre Familie weiter alles Gute!

Kategorie: International & Interkulturell

5. Mai 2023 by Caroline Stein

Wir feiern unsere Highlights und blicken nach vorn

≈ 450

Gespräche auf regionalen und überregionalen Karriere-Messen

260

Teilnehmende an unserem „Karriere-Treff“

> 600

Beratungskontakte

> 60

verschiedene Herkunftsländer

Zwei Personen stehen an der geöffneten Eigangstür eines Gebäudes.
Beraten dich rund um die Themen Arbeiten und Leben in Jena: Johanna Scholz und Cornelia Meyerrose vom Welcome Center Jena. Foto: JenaWirtschaft.

Happy Birthday Welcome Center Jena: seit April 2022 dürfen wir in unseren Räumlichkeiten am Teichgraben in Jenas Innenstadt Fachkräfte und lokale Unternehmen bei allen Fragen rund um die Themen Arbeiten und Leben in Jena sowie Fachkräftegewinnung beraten!

Am 2. Mai ließen Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, JenaWirtschaft-Geschäftsführer Wilfried Röpke, Steffen Jacobi vom Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft, Ramona Scheiding, Leitung des Fachkräfteservice bei JenaWirtschaft sowie unsere Teammitglieder Johanna Scholz, Cornelia Meyerrose, Ev Sauerbrey und Dana Wunderlich das vergangene Jahr Revue passieren und richteten den Blick nach vorn.

„Besonders erfreulich ist es immer, die Menschen von Beginn an zu beraten. Das ist ein ganz spannender Prozess und die Menschen wissen auch, dass sie sich mit allen Fragen an uns wenden können. Ob Jobsuche, Wohnen, Spracherwerb, Karrieremöglichkeiten für Angehörige oder auch die ersten Schritte des Einlebens vor Ort – wir beraten umfassend und ganzheitlich.“

–  Johanna Scholz, Fachkräfteberatung

Über 600 Beratungskontakte sind so im vergangenen Jahr zu Fachkräften und Unternehmen entstanden. Kontakte, bei denen wir Menschen als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Arbeiten und Leben zur Verfügung stehen und ihnen das Ankommen hier so um einiges erleichtern. Und dazu auf ein dicht gewebtes Netz aus Kooperationspartnern und Austauschrunden zurückgreifen – ganz nach dem Motto „Selbst wenn wir mal nicht weiterhelfen können, wissen wir wen wir fragen können“.

„Für die Unternehmen stehen insbesondere die Möglichkeiten zur Gewinnung von ausländischen Fachkräften, die Prozessbegleitung bei der Einstellung sowie Anerkennungs- und Qualifizierungsfragen im Vordergrund.“

– Cornelia Meyerrose, Unternehmensberatung

Sehr stolz sind wir auch auf den hohen Zuspruch bei Veranstaltungsformaten. An zwölf Workshops und Vorträgen an den Jenaer Hochschulen, zahlreichen regionalen und überregionalen Karrieremessen und natürlich unseren eigenen Veranstaltungsangeboten wie dem Karriere-Treff kamen wir immer wieder ins Gespräch mit interessierten Fachkräften, Angehörigen und Unternehmen.

Das Resümee nach einem Jahr nehmen wir aber auch als Ansporn für die Zukunft: mit neuen Workshops und Events sowie stetiger Verbesserung unserer Beratungsqualität durch Qualifizierung und Weiterbildungen sind wir weiter Partner für Sie und Euch!

 

Zur Pressemitteilung „Ein Jahr Welcome Center Jena“ von JenaWirtschaft
Acht Personen posieren vor dem Eingangsbereich des Welcome Center Jena.
v.l.: Ev Sauerbrey (IQ Teilprojekt), Cornelia Meyerrose, Johanna Scholz (beide Welcome Center Jena), Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, Steffen Jacobi (Kaufmännischer Geschäftsführer BWTW e.V.), Dana Wunderlich (IQ Teilprojekt), Wilfried Röpke (Geschäftsführer JenaWirtschaft) und Ramona Scheiding (Leitung Fachkräfteservice JenaWirtschaft). Foto: JenaWirtschaft.

Kategorie: Welcome Center Jena

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